A Zig Zag Attempt

Their home in mine, or the other way around
A „termitic“ approach to Los Angeles

solo exhibition, mixed media
T/abor Vienna, 2018
construction: Paul Leitner
sound installation: Thomas Grill

show text

English translation coming soon!

Wien – Los Angeles und wieder zurück: Nach der Festivalpremiere ihres Essayfilms Tarpaulins transferiert die Wiener Künstlerin und Filmemacherin Lisa Truttmann ihre künstlerische Investigation der Lebens- und Arbeitskraft von Termiten von der Leinwand direkt in den Ausstellungsraum. Das Heim der Termiten ist unter anderem dort, wo Menschen wohnen und dort, wo Holz ist. Gespickt mit subtilen Klanginstallationen sind es folglich Holzkonstruktionen, die im T/abor den Raum vermessen. In einem Schwenk zwischen Mikro- und Makroperspektive eröffnet Truttmann einen überraschenden Blick auf die Megalopolis Los Angeles und ihre unsichtbaren Bewohner mit beträchtlichem Zerstörungspotential. Die Übertragung ins Dreidimensionale setzt zudem Arbeits- und Denkprozesse mitsamt ihren Werkzeugen in Szene: Der white cube gerät zum Zirkuszelt, Baumaterial und Bewegtbild halten Zwiesprache und das Zettelwerk verdichtet sich zum Kunstbuch, kurz: “A Zig-Zag Attempt” entführt für Momente an einen anderen Ort und macht damit auch die produktiven Zwischenräume von Film und Kunst sicht- und erlebbar.

text by Antonia Rahofer
supported by BKA


A Zig Zag Attempt

Their home in mine, or the other way around
Eine „termitische“ Annäherung an Los Angeles

Einzelausstellung, mixed media
T/abor Wien, 2018
Konstruktion: Paul Leitner
Klanginstallation: Thomas Grill

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Wien – Los Angeles und wieder zurück: Nach der Festivalpremiere ihres Essayfilms Tarpaulins transferiert die Wiener Künstlerin und Filmemacherin Lisa Truttmann ihre künstlerische Investigation der Lebens- und Arbeitskraft von Termiten von der Leinwand direkt in den Ausstellungsraum. Das Heim der Termiten ist unter anderem dort, wo Menschen wohnen und dort, wo Holz ist. Gespickt mit subtilen Klanginstallationen sind es folglich Holzkonstruktionen, die im T/abor den Raum vermessen. In einem Schwenk zwischen Mikro- und Makroperspektive eröffnet Truttmann einen überraschenden Blick auf die Megalopolis Los Angeles und ihre unsichtbaren Bewohner mit beträchtlichem Zerstörungspotential. Die Übertragung ins Dreidimensionale setzt zudem Arbeits- und Denkprozesse mitsamt ihren Werkzeugen in Szene: Der white cube gerät zum Zirkuszelt, Baumaterial und Bewegtbild halten Zwiesprache und das Zettelwerk verdichtet sich zum Kunstbuch, kurz: “A Zig-Zag Attempt” entführt für Momente an einen anderen Ort und macht damit auch die produktiven Zwischenräume von Film und Kunst sicht- und erlebbar.

Text von Antonia Rahofer
Mit Unterstützung des BKA